| local/vocal | in colaboration with Anne Marie Schleiner | ||||
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| Anlässlich
der Ausstellung moving territories, haben wir eine website konzipiert
sowie den Rapsong mit dem Titel Extopia produziert
und on-line veröffentlicht. Die website besteht aus zwei Archive
mit den Titeln sein und schein. sein ist ein Textarchiv (wie es oft von Musikfans im Internet angelegt wird) mit sechs (aufgrund ihrer politischen Aussage ausgewählten) Songtexten der Bands Molotov, Freundeskreis, Talib Kweli, NWA (Niggas With Attitude), 2pac und Public Enemy. Demgegenüber steht unser eigenes Archiv schein - die Sammlung und Veröffentlichung unserer eigenen Text- und Songproduktion. Vom Begriff ausgehend evoziert das sein das, was professionell produziert und auf dem internationalen kommerziellen Musikmarkt gehandelt wird. schein hingegen orientiert sich dem Dilettantismus einer offensichtlich unprofessionellen Musikproduktion und an der Idee, dass jede(r) aufgrund von minimalen technischen Notwendigkeiten ein(e) MusikproduzentIn sein kann. Anders gesagt: es wird das Falsche dem Echten vorgezogen. Die website, als Textarchiv und Musikbox konzipiert, der Methode des Karaoke ähnlich, bietet die Möglichkeit, die Songtexte zu lesen und die Musik zugleich abzuspielen. Um die Wechselwirkungen von “realem” und “medialem” Raum zu forcieren, wurden von uns drei transportable Bumboxes in der Ausstellung installiert. Diese wurden von den BesucherInnen nach Wunsch durch die 1000. qm große Ausstellungsfläche getragen. Das Abspielen der Songs erzeugte die Möglichkeit einer Interaktion mit anderen BesucherInnen und Objekten der Ausstellung, und markiert durch Sound ein moving territory. material: podest (2x2m), foam, chairs, graffiti, 3 bumboxes, PC with webside sein/schein |
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