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phantomas
entangled by aida 1998/99, DV, 27 min, Sarajevo, Belgrad, Skopje, Pristine, Thessaloniki.
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phantomas
entangled by aida, a film produced in 1999, deals with the subject
of re-nationalisation in the states of former Yugoslavia.
On the basis
of intensive research and careful observation, Elke Marhöfer
asks members of various socio-cultural or socio-geographic milieus
on their
opinion regarding the political situation in ex-Yugoslavia. In the
sense of participatory documentary filmmaking, the film inverts the
positions of interviewer and interviewee into a reciprocal communicative
structure. In taking over the camera direction, the interviewees
determine the position of the artist as a specifically situated and
involved
person. Sabeth Buchmann
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phantomas entangled by aida, ein Film der 1998/99 entstanden ist, hat die Renationalisierung in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien zum Thema. Auf der Grundlage intensiver Recherche und genauer Beobachtung befragt Elke Marhöfer Angehörige unterschiedlicher sozio-kultureller respektive sozio-geografischer Milieus nach ihrer Einschätzung der politischen Situation in den Ländern Ex-Jugoslawiens. Im Sinne partizipatorischer Dokumentarfilmpraxis kehrt der Film das Verhätlnis von Interviewerin und Interviewten in eine reziproke Kommunikationsstruktur um. So übernehmen Marhöfers Gesprächspartner/innen ihrerseits die Kameraregie und markieren auf diese Weise die Position der Künstlerin als die einer »situierten« Akteurin. phantomas entangled by aida erweist sich als eine inhärent medienkritische Reflexion »westlicher« Berichterstattung, in welcher sich hegemoniale Erzählungen und orientalisierende Stereotypen über ethnische Konflikte in den so genannten Balkan-Ländern manifestieren. Die Leistung von Marhöfers Dokumentation ist es, übliche Homogenisierungen wie »die« Roma, »die« Albaner, »die« Kroaten, »die« Bosnier oder »die« Serben zu durchbrechen und stattdessen die Befragten als politische, nicht primär über Herkunft und Zugehörigkeit signifizierte Individuen in Erscheinung treten zu lassen. Sabeth
Buchmann |
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